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Bild: (c) iStockphoto/Thinkstock

19.02.2012

Radfahren im Winter

Bei harten Witterungsverhältnissen und spiegelglatten Straßen lassen die meisten Städter ihre Fahrräder im Schuppen oder in der Garage überwintern. Wer auch in der kalten Jahreszeit nicht auf den Radsport verzichten kann, muss sich gegen die Kälte und die schlechten Straßenverhältnisse ausreichend wappnen. Hier ein paar Tipps...

Die wichtigsten Tipps

Der Spaß am Radfahren muss auch im Winter nicht versiegen. Schafft man es, sich den Wetterverhältnissen anzupassen, steht dem täglichen Fahrradfahren eigentlich auch nichts im Weg. Andererseits hoffen wir, dass unsere Leser vernünftig genug sind, um selbst zu erkennen, wann die Straßen- oder Wetterverhältnisse zu risikobehaftet sind. Wichtig ist vor allem, dass man sich ausreichend gegen die Kälte schützt. Auf dem Fahrrad kühlen zuvörderst die Hände und Füße schnell aus. Die meisten von uns kennen das vielleicht noch aus ihren Kindertagen: Hat man die Handschuhe im Winter mal vergessen, werden die Hände im eisigen Fahrtwind schnell kalt und taub. Auch die Füße reagieren auf die Kälte besonders empfindlich, doch die dicken Wollsocken können ihre wärmende Wirkung nur entfalten, wenn der Schuh nicht zu eng sitzt. Das Luftpolster zwischen Schuh und Socke ist nämlich der eigentliche isolierende Wärmeherd. Unser erster Tipp mag vielleicht ein wenig ungewöhnlich klingen, macht aber auf jeden Fall Sinn: Im Winter sollte man lieber Schuhe tragen, die eine Nummer zu groß sind, damit die Füße schön warm bleiben. Natürlich kommt es auch auf die Art des Schuhwerks an. Diesbezüglich sollte man sich am besten von einem Fachmann beraten lassen. Die Handschuhe sollten indes winddicht sein. Der kalte Fahrtwind wirkt nämlich ununterbrochen auf die Hände am Lenker und im Zweifelsfall sollte man sich lieber die teureren Handschuhe kaufen. Diese Investition lohnt sich!

Vorausschauend fahren

Vor allem in urbanen Regionen sollte man im Winter ganz besonders darauf achten, vorausschauend am Straßenverkehr teilzunehmen. Man muss sich beispielsweise der Tatsache gewahr sein, dass sich der Bremsweg signifikant verlängern kann und die Sicht mitunter stark eingeschränkt ist. Vor engeren Kurven, die nicht gut eingesehen werden können, ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste. Außerdem empfiehlt sich das Bremsen mit dem Hinterrad, um nicht wegzurutschen. Wer auf sein Fahrrad angewiesen ist oder aus freien Stücken auch im Winter zu den Vielfahrern zählt, kann auch auf die sogenannten Spikereifen zurückgreifen, die auch auf sehr vereisten Fahrradwegen mehr Sicherheit bieten können. Übrigens: Sollte ein Radweg einmal nicht gestreut beziehungsweise geräumt sein und sich eine Benutzung als gefährlich erweisen, fällt die Benutzungspflicht im Sinne der Sicherheit weg. Fährt man dann auf der Straße, muss man natürlich besonders achtsam sein und bei schlechter Sicht immer sein Licht anhaben! Was Verkehrssicherheit angeht, erhalten unsere Leser auch auf der Seite www.radsport-blog.at nützliche Informationen.

Autor: Martin Hoffmann

  
  

 


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